Goldener Bauwagen für die beschissenste Wohnpolitik geht an OB Mädge

Die Soli-Gruppe „NonSens – Kein Lüneburg ohne Unfug“ hat gestern für #UnfugBleibt eine Tolle Aktion gemacht!

Zum Video, falls es sich bei Dir hier nicht anzeigt.

Der "Goldene Bauwagen" für die beschissenste Wohnpolitik geht an den Oberbürgermeister Ulrich Mädge von Lüneburg. Dieser Preis wurde entwickelt und verliehen von Nonsens. #Unfugbleibt #Wirbleibenalle #Lüneburg

Gepostet von Nonsens – Kein Lüneburg ohne Unfug am Freitag, 5. Juni 2020

Leserbrief – Eine gute Lösung finden

Wir dokumnentieren ein heute in der Landeszeitung Seite 9 erschienenen Leserbrief in der Causa #UnfugBleibt

zum Artikel Bauwagenplatz „Unfug“ droht das Aus, LZ vom 25. Mai

Bei der Lektüre des Artikels stellen sich mir eine Reihe von Fragen, die ich hier stellen möchte: Im Artikel heißt es: „Das Gelände befindet sich in einem Außenbereich, im Flächennutzungsplan sei es als Friedhof genannt“ – wie kann es dann sein, dass hier seit Jahrzehnten ein Wohnhaus steht, das von der Stadt als solches an eine Privatperson verkauft wurde? Von dieser Person erwarb das Projekt das Haus nebst Gelände, im Glauben, dass es sich hier um ein „normales Privatgrundstück“ handelt. Weiter heißt es: „Auch der Brandschutz spielt eine Rolle.“ Die Öfen in den Bauwagen sind vom Schornsteinfeger abgenommen – wo also liegt die Gefahr?

Es haben zahlreiche Gespräche mit allen Fraktionen (außer der AfD) des Stadtrats stattgefunden, um die politischen und verwaltungsrechtlichen Grundlagen auszuloten. Es braucht Zeit, aber es gibt Möglichkeiten.

Weiter haben die Unfug-Bewohner „ein Gutachten erstellen lassen, dass es durchaus rechtlich möglich wäre, den Bauwagenplatz zu erhalten“. Dass die Verwaltung dies anders bewertet, ist nicht verwunderlich. Warum ist es von Seiten der Stadtverwaltung nicht möglich, die Situation so lange zu dulden, bis all diese Fragen geklärt sind?

Warum muss die Räumung auf „Biegen und Brechen“ durchgesetzt werden? So jedenfalls erscheint es, wenn ich höre, dass hohe Zwangsgelder erhoben werden, wenn nicht ab dem 1. Juli geräumt ist, ein Widerspruch gegen diesen Bescheid keine aufschiebende Wirkung hat. Von OB Mädge weiß man, dass er oft gute Lösungen findet, im Sinne der Verordnungen und der Bürger, wie sich etwa am Beispiel „Blumenhändler auf dem Marktplatz in Coronazeiten“ gezeigt hat. Das ist doch auch im Fall von „Unfug“ möglich – oder?


Ute Platz-Cassens, Lüneburg

Petition #UnfugBleibt!

Unterstützer*innen haben eine Petition gestartet für #UnfugBleibt. Beteiligt euch gern! Und danke für die Unterstützung.

In den kommende Tage kommt ein weiterer Solitag-Aufruf, an dem Mensch sich von überall beteiligen können wird. Der politische Druck muss erhalten bleiben und weiter aufgebaut werden. Es ist kein baurechtlicher Konflikt, sondern ein politischer! Siehe auch die Erläuterungen im Menüpunkt „Hintergründe

Die Petition: https://weact.campact.de/petitions/raumung-verhindern-unfug-bleibt-soziale-wohnprojekte-erhalten-freiraume-verteidigen

Video von graswurzel.tv zum Aktionstag #UnfugBleibt

Kein Lüneburg ohne Unfug!

graswurzel.tv hat ein Video über Unfug und den Aktionstag gedreht. Sehr schön!

+++ Kein Lüneburg ohne Unfug +++Das Wohn- und Lebensprojekt Unfug e.V. (unabhängig, frei und gemeinsam wohnen) in Lüneburg ist akut von der Räumung bedroht. Und das, obwohl das Gelände und das Haus, in denen die Menschen wohnen, seit 2017 in ihrem Besitz sind.Die Stadt Lüneburg will die Bauwagen, die als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden, nicht dulden und verlangt, dass bis zum 30.06. die Flächen geräumt werden – obwohl Wohnraum in der Stadt knapp ist und zusätzlich durch Corona das Finden neuer Orte erschwert wird.

Gepostet von graswurzel.tv am Mittwoch, 3. Juni 2020
„Video von graswurzel.tv zum Aktionstag #UnfugBleibt“ weiterlesen

Redebeitrag JUSOS auf Unfugbleibt Kundgebung

Liebe Mitstreiter*innen von Unfug, 

Wir stehen gemeinsam hier und trotz der Abstandsregelungen vereint uns der Gedanke, dass die Räumung dieses Wohnprojekts nicht gerecht ist. Ganz besonders nicht in Zeiten, in denen das eigene Zuhause ein noch viel wichtigerer Rückzugsort geworden ist.

Dass alle ein Recht auf Wohnraum, dass jede*r ein Recht auf ein Zuhause hat, ist für uns Jungsozialist*innen Grundpfeiler unserer politischen Überzeugung. Dementsprechend kritisieren wir die Wohnungsknappheit und überteuerten Mieten in Lüneburg wie auch anderen Städten. Doch wenn der Staat nicht ausreichend handelt, um günstiges Wohnen zu ermöglichen, brauchte es kreative Projekte wie Unfug, die neue Wohnformen ermöglichen und dabei noch Diversität zur Selbstverständlichkeit machen. WIr werden euch nun kurz erzählen, warum wir nicht verstehen können, wie Unfug zu einem so umstrittenen politischen Thema geworden ist.

„Redebeitrag JUSOS auf Unfugbleibt Kundgebung“ weiterlesen

Dritter Redebeitrag von Unfug

Die Kundgebung am Aktionstag am 30.05.2020 auf dem Lüneburger Marktplatz war ein Erfolg. Wir veröffentlichen nach und nach die Redebeiträge.

Inklusiven Wohnraum schaffen!

Als Bewohnerin für Unfug ist mir das Wohnprojekt ans Herz gewachsen. Inklusiver, barrierearmer Wohnraum ist in Lüneburg knapp und teuer. Barrierefreiheit in Kombination mit tollen politisch aktiven Bewohner*innen noch seltener anzutreffen. Wir haben das Haus gemeinsam barrierearm gestaltet, so dass ich mit meinem Rollstuhl überall hinkomme, wo ich es nötig habe. Hilfsmittel die die Krankenkasse nicht bezahlt haben wir solidarisch finanziert.

Ich wohne nicht im Bauwagen, sondern in einem Zimmer bei Unfug. Die Wegnahme der Bauwagen würde aber ein Aus für das Wohnprojekt in seiner aktuellen Gestaltung bedeuten.

„Dritter Redebeitrag von Unfug“ weiterlesen

Redebeitrag von Mehr Leben

Die Kundgebung am Aktionstag am 30.05.2020 auf dem Lüneburger Marktplatz war ein Erfolg. Wir veröffentlichen nach und nach die Redebeiträge.

Liebe Menschen des Wohnprojekts,

Wir von Mehr Leben, dem Dachverband für gemeinschaftliches Wohnen in und um Lüneburg, sind bestürzt von der existenziellen Not, der Ihr aktuell ausgesetzt seid.

„Redebeitrag von Mehr Leben“ weiterlesen