KüchenKneipe im Jule-Treff

Wir veranstalten seit März 2024 zusammen mit dem Jule-Treff, jeden letzten Samstag im Monat, eine Küchenkneipe im Viertel. Der Eintritt ist frei, es gibt Essen und Trinken gegen Spende. Ab und zu gibt es darüber hinaus Programm
Kommt vorbei!
Adresse: Julius-Leber-Strasse 4, Lüneburg Kaltenmoor.

Plakat mit Hochhäuser von Lüneburg Kaltenmoor. Und Text:
KÜCHENKNEIPE
EINTRITT FREI
IM JULE-TREFF
AB 18:00 UHR
JULIUS-LEBER- STRASE 4, LŨNEBURG KALTENMOOR
JU.-LE.
TREFF
ESSEN UND TRINKEN
GEGEN SPENDE
EINE KOOPERATION VON:
JEDEN LETZTEN
SAMSTAG IM
MONAT
30.03.24
27.04.24
25.05.24
29.06.24
27.07.24
31.08.24
28.09.24
26.10.24
30.11.24
28.12.24

Say Their Names – 4 Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau: Wir trauern und erinnern.

sharepic mit Demodaten wie im Text

Nach den rassistischen Morden in Hanau am 19. Februar 2020, vor vier Jahren, gedenken wir auch dieses Jahr zum vierten Mal den 9 Menschen, die an diesem Tag aus rassistischen Motiven ermordet wurden.

Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu

Wir sagen ihre Namen und meinen damit auch alle weiteren Opfer rechter, rassistischer, und antisemitischer Morde und Gewalttaten wie zum Beispiel in Halle, Dessau, Köln, Duisburg, München, Mölln, Lübeck, Dortmund, Rostock und vielen weiteren Städten.

Rassistische Anschläge, wie am 19. Februar 2020, werden durch Staat, Behörden und Polizei weder verhindert noch aufgeklärt.
Strukturelles Versagen, rechte Netzwerke in sogenannten Sicherheitsbehörden und der Unwillen zur Aufklärung machen rechten Terror zur Kontinuität in Deutschland.
Die AfD fällt mit verfassungsfeindlichen, rechtsextremen Aussagen, aber auch tätlichen, gewaltvollen Angriffen, immer häufiger auf. Aber auch die aktuelle Regierung befeuert rassistische Denkmuster durch nach rechts driftende Diskurse und ihrer rassistischen Abschottungspolitik.
Dies sind keine Einzeltaten, sie werden gestützt durch ein mörderisches System.

Keine Gerechtigkeit ohne Konsequenzen!

Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Rassismus, antimuslimischer Rassismus, Diskriminierung von Sintizze und Romnja und Antisemitismus nicht die Normalität sind, für niemanden, sondern in der alle gemeinsam, solidarisch und vor allem sicher leben können.

Am 19. Februar 2024 möchten wir uns zu einer Gedenkveranstaltung auf dem St.Stephanusplatz versammeln. Um 17 Uhr laden wir zum gemeinsamen stillen Trauern ein, ab 18 Uhr wird es eine Kundgebung mit verschiedenen Redebeiträgen geben.

Am 24. Februar um 15Uhr versammeln wir uns Am Sande, um als wütende Demonstration durch die Stadt zu ziehen.

Wir bitten euch, keine Nationalflaggen auf den Veranstaltungen zu zeigen. Jeder Nationalstaat schränkt die Freiheit von Minderheiten ein, deren Angehörige sich auf der Veranstaltung unter der Flagge dann nicht wohlfühlen könnten, oder sie überhaupt nicht besuchen könnten.
Wir bitten euch, keine Partieflaggen zu zeigen.

Hanau ist überall! Hanau war kein Einzelfall!
Erinnern heißt verändern!

Say their names!