Soli

Mai 2020: Unfug ist Räumungsbedroht. Die Stadt hat verfügt, dass unsere 6 Bauwagen auf dem Grundstück, die neben dem Haus zu Wohnzwecken genutzt werden, ab dem 1.7.2020 nicht mehr bewohnt werden dürfen. Sie droht zudem Zwangsgeld und eine Räumung an. Die Anordnung wurde allen Bewohner*innen – unabhängig davon ob diese im Haus oder im Bauwagen leben – sowie dem Verein und der GmbH zugestellt. Wir wehren und juritisch und politisch dagegen.

Wir haben zunächst Widerspruch eingelegt und vor Gericht 12 Anträge auf Widerherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs gestellt, damit wir am 1.7.2020 nicht obdachlos sind. Wir stellen uns auf einen langen – leider kostspieligen – juritischen Streit ein.

Wir freuen uns über Soli-Aktionen unter dem Hashtag / Motto #unfugbleibt!

Wir dokumentieren hier die Aktionen, Erklärungen und Aufrufe. Danke für eure Unterstützung!

Aktionsideen

Hier gibt es ein paar Ideen von uns und Bekannten, aber fühlt euch nicht daran gebunden, das ist nur ein Anstoß, seid kreativ! Ihr habt sicher auch coole Ideen! Wenn ihr uns über euren Beitrag informieren wollt, gerne per – verschlüsselte – Mail an: unfugbleibt[ät]riseup.net (PGP key unten)

  • Bild(er) oder Video(s) mit Solibanner, Plakaten o.ä. mit dem Hashtag #unfbugbleibt veröffentlichen
  • Aus dem Fenster oder in der Stadt Banner zum Thema Wohnpolitik, #unfugbleibt aufhängen, Kreidesprüche hinterlassen
  • Protest-Schreiben / Solierklärung für Unfug / Zeichnung (per Mail, per Fax, Post, Telefon) an die politisch verantwortlichen: OB Mädge, Ratsmitglieder von SPD, CDU und FDP (mit der AfD reden wir nicht, Grüne und Linke unterstützen Unfug), Fachbereich Stadtentwicklung (Verantwortlich für die Verfügungen gegen Unfug), weitere Adressen gibt es auf der Homepage der Stadt Lüneburg
  • Öffentliche Ratssitzungen und Veranstaltungen von OB Mägde besuchen um die Themen #unfugbleit und Wohnpolitik z.B. in der Anwohner*innenfragestunde anzusprechen
  • In der Stadt in der ihr lebt eine Demo zum Thema Wohnpolitik organisieren, die kommunale Politik ansprechen und auf #unfugbleibt aufmerksam machen, gerne schicken schicken wir euch auch einen Redebeitrag oder kommen vorbei
  • Soli-Veranstaltungen für #unfugbleibt schmeißen, Konzerte, Livestreams oder Themenabend, egal ob online oder offline
  • Bands oder Personen mit Reichweite davon überzeugen diese zu nutzen um auf #unfugbleit aufmerksam zu machen. Wie z.B. beim Konzert von Mittel zum Zweck
  • Wir haben Flyer und Aufkleber, die an Interessierte, Unterstützer*innen verteilt werden können

Spenden

Zum Aufruf

Wir sehen Anordnungen mit Räumungsandrohung durch die Stadt ausgesetzt. Wir haben bezahlbarem Wohnraum geschaffen, indem wir Bauwagen als Wohnraumergänzung zu einem bestehenden Haus nutzen. Das gefällt der Stadt nicht. Vor allem weil wir ein politisches linkes Wohnprojekt sind. Da die Anordnungen sich sowohl gegen Hausbewohner*innen, Wagenbewohner*innen, Hausverein und Unfug-GmbH richten, sind es derzeit 12 klagen, die wir führen müssen.

Der Ausgang der Gerichtsverfahren ist ungewiss. Aber wir wollen kämpfen! Wir möchten unseren Wohn- und Freiraum erhalten und weiterhin für ein solidarisches Lüneburg streiten. Wenn du Unfug unterstützen möchtest, spende gerne an

Unfug-Verwaltung GmbH
DE42 4306 0967 2070 3248 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank
Betreff: Unfug bleibt!

Jeder Beitrag hilft!

PGP-Schlüssel für die Adresse unfugbleibt[ät]riseup.net

—–BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK—–

mDMEXsu0MBYJKwYBBAHaRw8BAQdARmAbcQTWBz3kB6D8c0rsn5UnUNwKZMPDe0K0cm97MMm0JFVuZnVnYmxlaWJ0IDx1bmZ1Z2JsZWlidEByaXNldXAubmV0PoiWBBMWCgA+FiEEoe644HEVa3Azt7TnkH0ltTkYvtEFAl7LtDACGwMFCQlmAYAFCwkIBwMFFQoJCAsFFgIDAQACHgECF4AACgkQkH0ltTkYvtHCCAD/RoKHr76JMYApz51wqCzRaFpHQ9RxajvMcW0PjDKHD+oA/AvzDqsXfMvMjb0bC86TbuxmHM1BOKDW9+h2tl+d
fSUPuDgEXsu0MBIKKwYBBAGXVQEFAQEHQNdzhzkM02/UJS29CIqTDlD+bLr7ZPMfktOe2OzY43U7AwEIB4h+BBgWCgAmFiEEoe644HEVa3Azt7TnkH0ltTkYvtEFAl7LtDACGwwFCQlmAYAACgkQkH0ltTkYvtHihwD/XswCVilIN7A5Em9l/6lLGImf5Vkl
Vbh1Htw9XeC+r6YBAOgPbDJwSXcifGZcGcNSHj7kNffSCkwqYeitZfzKE40F=y+kg
—–END PGP PUBLIC KEY BLOCK—–

PS: diese Soli-Seite und die Unterseiten werden durch die Bewohner*innen des Wohnprojektes gestaltet