RechtAufStadt für alle! Soli-Kundgebung am 25.2. in LG

Quelle

Wann?
25. Februar 2021 um 10:15 Uhr
Wo?
Am Ochsenmarkt in 21335 Lüneburg vor dem Amtsgericht Lüneburg
Prozessbeginn ist um 11:30UhrWir sehen uns am Donnerstag!

Im Juli 2020 fand im Frommepark (Scunthorpe Platz) in Lüneburg ein dreitägiges RechtAufStadt Protestcamp statt, um auf den Ausverkauf der Stadt durch Investor*Innen aufmerksam zu machen und ein „Recht auf Stadt“ für alle – unabhängig von Einkommen, Geschlecht, Herkunft usw. – einzufordern. Das Camp war ein voller Erfolg. Es wurden über 500 Besucher*innen gezählt, viele interessante Gespräche geführt, in Workshops neue Dinge gelernt, Theater genossen und Musik gelauscht. (Bericht: https://unfug-lg.de/…/07/erfolgreiches-rechtaufstadt-camp/)Nun hat die Stadt Lüneburg ein Bußgeld in Höhe von 500€ verhängt, weil angeblich an einem Abend während des Camps zu laute Musik gespielt wurde, was ein Verstoß gegen eine der zahlreichen Auflagen gewesen sein soll. Vor Gericht steht die Person, die dieses Camp offiziell angemeldet hatte – gemeint sind wir alle! Wir haben es geschafft, ein Camp zu veranstalten – während einer Pandemie unter Einhaltung der Abstände – um Menschen zusammenzubringen und über die Art und Weise zu diskutieren, wie wir uns eine Stadt für ALLE vorstellen.
Es wurde mit diesem Camp kein Gewinn „erwirtschaftet“.

All die Arbeit, Zeit und Energie, die dort hinein geflossen sind, wurden von vielen Menschen getragen, die für das Recht kämpfen, eine Stadt für alle zu gestalten. Ein Mensch wird nun kriminalisiert: Die Stadt Lüneburg fordert ein völlig überzogenes, ungerechtfertigtes Bußgeld für eine Veranstaltung, auf der überhaupt erst die Möglichkeiten für eine solidarische zukunftsfähige Stadt erörtert wurden. Es ist absurd!

Lasst uns zeigen, dass wir alle dafür einstehen, dass die Stadt für alle da sein muss, ohne willkürliche Repression. Das Interessante ist, dass diese Ordnungswidrigkeit überhaupt verfolgt wird: Es liegt allein im Ermessen der Stadt, ob sie solchen Ordnungswidrigkeiten nachgeht oder nicht (Opportunitätsprinzip). Es ist klar zu erkennen, wie die Stadt ihre Möglichkeiten der Verfolgung hier gezielt politisch einsetzt. Dagegen sprechen wir uns aus. Die zuständige Richterin hat eine Aussetzung des Verfahrens aufgrund der Corona-Pandemie abgelehnt. Es dürfen nur wenige Zuschauer*innen in den Saal hinein. Solidarische Unterstützung draußen ist daher um so wichtiger!Recht auf Stadt bedeutet Teilhabe, Mitspracherecht und auch Mitgestaltungsrecht und das fordern wir für alle, die in dieser Stadt leben.
Kommt zur Kundgebung und lasst uns ein Zeichen dafür setzen, dass die Räume dieser Stadt allen gehören!

Tragt Maske, haltet Abstand und bleibt gesund.

SPD OB erklärt Geflüchtete zum „Sicherheitsproblem“

… und macht sie für den rechten Anschlag in Hanau verantwortlich. Wir sind entsetzt! Die Aussage wurde durch OB Ulrich Mädge in der Debatte um einen Seebrücke Antrag in der Ratssitzung der Hansestadt Lüneburg am 4.2.2021 gemacht.

Die freie Journalistin Cécile Lecomte hat die Ratssitzung verfolgt und gefilmt.

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Querdenken und Verschwörungsideologie versus Solidarischen Umgang mit Pandemie

Bericht der freien Journalistin Cécile Lecomte

In Lüneburg gibt es seit dem Frühjahr 2020 Kundgebungen von Coronaleugner:innen. Waren es damals 40 bis 50 Demonstrant:innen, sind es heute bei den wöchentlichen Kundgebungen 5 bis 10.

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Ein Dankeschön

Liebe Unterstützer*innen, liebe Spender*innen,
das letzte Jahr haben wir gemeinsam mit euch unseren Freiraum verteidigt. Wir haben Aktionen gemacht und Proteste organisiert. Von der Solidarität waren wir überwältigt. Um unsere Gerichtskosten zu decken, haben wir zu einer Spendenaktion aufgerufen. Nach unserem Kassensturz steht fest: Wir konnten alle unsere bisherigen Gerichtskosten aus den Spenden decken und haben sogar noch etwas übrig. Vielen Dank dafür! Wir wollen unseren Spendenaufruf mit einem riesigen Dankeschön beenden.

Da unsere Situation nach wie vor angespannt ist, wir Wohnraum verloren haben und Menschen ausziehen mussten, werden wir uns in den nächsten Wochen gemeinsam mit unseren Bündnispartner*innen und Freund*innen zusammensetzten und Strategien entwickeln, wie wir unseren Freiraum verteidigen und Ausbauen können. Ihr werdet von uns hören!
Solidarische Grüße,

Unfug

Shut down! Büros und Fabriken schließen, Menschenleben statt Profite schützen!

Ein demoaufruf, den wir gerne teilen.

Demonstration:
📌 31. Januar 2021 um 14.30 Uhr – Lambertiplatz, Lüneburg

⚠️Shut down! Büros und Fabriken schließen, Menschenleben statt Profite schützen!⚠️

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Verschwörungsmythen wegbassen – Repressionen gegen Antifaschist*innen

Terminankündigung in Lüneburg

Update 15.1.2021: Für einen ersten Prozessbericht, siehe Bericht einer freien Journalistin, Fortsetzung am 28.1. um 13 Uhr. Die Einlassungen der Angeklagten sind veröffentlicht.

Nach einer erfolgreichen Aktion gegen Coronaleugner*innen und Verschwörungsgläubige werden in Lüneburg zwei Antifaschisten vor Gericht verfolgt.
Prozess am 14. Januar 2021 – Soli-Kundgebung ab 11:30 Uhr vor dem Amtsgericht Lüneburg.

„Darum mag ich Deutschland nicht mehr“ schallt es am 23. Mai 2020 aus den Bäumen im Clamartpark in Lüneburg. An diesem Samstag im Mai hat die verschwörungsideologische Gruppierung „Widerstand 2020“ (heute „Querdenken Lüneburg“) zu Protesten in Lüneburg aufgerufen. Doch diese blieben nicht ohne Gegenwehr. Zwei Antifaschisten waren in Bäume geklettert und spielten von dort antifaschistische Musik ab, um den Coronaleugnerinnen, Sozialchauvinistinnen und Rechten aktiv etwas entgegenzuhalten. Acht Monate später sind jetzt die beiden Aktivisten wegen angeblicher Sprengung einer Versammlung angeklagt und müssen vor Gericht.

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Soli-Katzen-Kalender

A3 Querformat und für jedes Jahr geeignet
13 Seiten (Deckblatt/12 Monate), Ringbindung
Monate haben Terminspalten (siehe Fotos)

Bestellung

Hintergrund

Nach Aktionen zu Anitimilitarismus, im Wohnraum für Alle-Kontext und natürlich auch gegen Schwurbler*innen überziehen Repressionsorgane unsere Freund*innen nun mit Bußgeldbescheiden und Strafbefehlen. Daher haben wir uns überlegt diesen zeitlosen „Alle Katzen sind schön“ A3-Wandkalender rauszuhauen und mit den Erlösen Anti-Repressionsstrukturen zu stärken. Eventuelle Überschüsse bleiben natürlich im Soli-Topf.


Anna und Arthur halten’s Maul!
Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Alle Katzen sind schön!