Demo gegen Geschichtsrevisionismus in LG (Causa Scharf)

Diese Versöhnung heißt Vergessen! – Wider die „Lüneburger Linie“

Demonstration am 26.04.2018, 18 Uhr, Marktplatz Lüneburg

Im Januar 2018 haben die geschichtsrevisionistischen Aussagen des Lüneburger Bürgermeisters Dr. Gerhard Scharf, im Bezug auf das dortige Ehrenmal der 110. Infanterie-Division der Wehrmacht, und die darüber entstandene Diskussion wieder einmal den erbärmlichen Zustand der Lüneburger Erinnerungskultur deutlich gemacht.

Die Äußerungen des Politikers und die Tatsache, dass er weder zurückgetreten ist, noch abberufen wurde, stellen nur die Spitze des Eisbergs dar, aber keinerlei Überraschung für aufmerksame Beobachter*innen des Lüneburger Umgangs mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit.

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Gartenarbeit und Umbauten

kollektive Gartenarbeit

Wir freuen und auf den Frühling und unseren schönen Garten. Wir arbeiten daran, dass es schön gemütlich wird. Es macht Spaß gemeinsam anzupacken! Im inneren Bereich sind wir dabei, die Barrierefreiheit zu verbessern und haben mit dem Küchendurchbruch begonnen. Wir schaffen einen Zugang zwischen Küche und Esszimmer, damit wir nicht mehr durch den zukünftigen Seminarraum laufen müssen, um Esszimmer und Obergeschoss zu erreichen. Im Obergeschoss geht die Planung der Baumaßnahmen weiter. Die Bauvoranfrage ist durch, wir suchen noch eine*n Architekt*in. Die notwendigen Sanierungen im Nebengebäude sind auch in Planung. Wir freuen uns außerdem sehr über den größeren Direktkredit, der uns gerade erreicht hat! Wir können damit richtig los legen!

Barrierefreiheit im Bad
Barrierefreiheit im Bad
Küchendurchbruch
ein bisschen Erholung mit Jeanny

Grenzenlos solidarisch mit von Repression betroffenen Menschen!

Die letzte Woche war voller schlechter Nachrichten für Widerstandskämpfe wie leider so oft…

Solidarität mit von Repression betroffenen Menschen!
Solidarität mit von Repression betroffenen Menschen!

Zuerst wurde der Gasthof des Widerstands in Meuchefitz (Wendland) von Polizist*innen durchsucht, weil diese ein Banner in Solidarität mit den kurdischen Kämpfer*innen in Afrin an dem Gebäude hatten. Die Polizei fuhr mit einer ganzen Hundertschaft auf, welche mit Maschinenpistolen bewaffnet war. Wie gefährlich kann ein Banner sein? Das Banner wurde auf jeden Fall beschlagnahmt. Die Bundesregierung hat seit dem Einmarsch der Türkei nach Syrien diesen weder kritisiert noch irgendein Wort darüber verloren. Wenn aber im Wendland ein Banner auftaucht, ist plötzlich eine Hundertschaft da. Macht sich Deutschland etwa zum Büttel für Erdogan, um jegliche kritische Meinung zur türkischen Invasion zu verhindern?

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Wir ziehen ein!

Erste Stunden im neuen Haus vorm Kamin

Die ersten Bewohner*innen sind zum Jahreswechsel eingezogen! Ob Bauplanung, Baumaßnahmen, Erledigung der ganzen Bürokratie mit Steuererklärungen, Versicherungen, etc. und Treffen für die Gestaltung des Zusammenlebens: Wir haben viel zu tun.

Eine Unfuglerin hat für die Zeitschrift GWR einen Artikel geschrieben, dieser ist gerade eben in der GWR 426 Februar 2018 im Kiosk erschienen und wird hier gespiegelt.

Wir haben ein Haus! Unfug in Lüneburg

Die GWR berichtete im Mai 2017 in der Nr. 419 über das selbstorganisierte Mietshäusersyndikat-Wohn- und Freiraum-Projekt „Unfug“ in Lüneburg. Seitdem ist das Projekt einen Riesenschritt weiter gekommen.

Unfug hatte Mitte Juni 2017 ein Haus gefunden und mit der Gründung einer GmbH die ersten Schritte zum Kauf eingeleitet. Ende Juni kam dann aber ein derber Rückschlag: Die Verkäufer machten wegen internen Unstimmigkeiten zu ihrer Verkaufsabsicht einen kompletten Rückzieher. Das Haus stand plötzlich nicht mehr zum Verkauf. Trotz dieses Rückschlags wurde das Projekt weiter vorangetrieben. Die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt.

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